Rundum beweglich

Die passgenauen Orthesen von Gottinger übernehmen die fehlenden Funktionen verschiedener Gliedmaßen und sorgen für deren sichere Führung.

Langjährige Erfahrung besitzt Gottinger unter anderem in der Versorgung von Kindern mit Spina bifida.

Mit seiner Fachkompetenz engagiert sich Gottinger besonders für die Habilitation von an Spina bifida erkrankten Kindern. Hier unterstützt das Unternehmen die Arbeit des Sozialpediatrischen Zentrums (SPZ) der Berliner Charité sowie des Projekts KINZ Mainz. Die interdisziplinären Beratungsteams, bestehend aus Ärzten, Therapeuten und Technikern, bieten den Patienten optimale therapeutische Möglichkeiten.

Die Entwicklung und Herstellung von Orthesen ist eine der Kernkompetenzen bei Gottinger. Dabei fertigt das Unternehmen fortschrittliche Produkte zur dynamischen Orthesenversorgung für unterschiedliche Krankheitsbilder.

Vor 20 Jahren etablierte Norbert Günther, Orthetik-Spezialist bei Gottinger, das ursprünglich aus Italien stammende Ferrari-Konzept in Deutschland. Es ermöglicht eine genauere Definition der neurologischen Läsionen und Lähmungstypen bei Spina bifida. Durch die exakte Analyse der Störungen wurde die Produktion von speziellen Orthesen für jede Lähmungsart wesentlich erleichtert.

Dabei erfordert eine passgenaue Gehorthese auch ein entsprechendes Gelenkteil. Da es schwierig war, geeignete Schienensysteme für Orthesen in unilateraler Bauweise zu finden, entschloss sich Gottinger auch hier zur Eigenentwicklung. In Zusammenarbeit mit Werkzeugbauern, Designern und Feinmechanikern entstehen robuste und funktionsgerechte Schienensysteme.